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- Framing Information Society and its Discontents
Interaktive Installation
World Summit on Information Society
5. - 12. Dezember 2003
Genf
Website: www.bitnik.org/PeopleFirst
Keywords: *mapping *information society *virtual geography *digital divide
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Im Vorfeld des World Summit on Information Society (WSIS) 2003 in Genf, organisierte die Stiftung Science et Cité in verschiedenen Schweizer Städten die Veranstaltungsreihe In der Informationsgesellschaft leben. In Foren diskutierten die TeilnehmerInnen über die Rolle der Informationstechnologien in der Gesellschaft und wie diese sich auf die verschiedenen Lebensbereiche auswirken.
Im Auftrag der Stiftung Science et Cité hat Bitnik die Filmdokmentationen dieser Foren in einer installativen Arbeit im Bahnhof Genf einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt und kartographischen Darstellungen des (globalen) Zustandes der Informationsgesellschaft gegenübergestellt. Dabei wurden die Schwerpunkte der Schweizerischen Debatte zum Stand der Informationsgesellschaft vor dem Hintergrund der weltweiten Zustände kontextualisiert und thematisiert.
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Der globale Zustand der Informationsgesellschaft wird über die Visualisierung von verschiedenen Indikatoren mittels einer für dieses Projekt entwickelten Mapping Software fassbar gemacht. Dabei werden die statistischen Werte direkt auf die Territorialflächen des jeweiligen Landes übertragen. Länder mit hohen Werten werden aufgeblasen und nehmen dadurch mehr Platz auf der Weltkarte ein. Tiefe Werte hingegen stauchen das jeweilige Land zusammen, bis es im Extremfall von der Landkarte verschwindet.
Jeder aktivierte Indikator erzeugt eine andere gemorphte Darstellung der Welt und liefert ein anderes statistisches Profil des globalen Zustandes der Informationsgesellschaft. Die BesucherInnen können mittels einer Interaktionsfläche einen Indikatoren auswählen und so die Anzeige der Weltkarten steuern.
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Als direkten thematischen Rahmen und als Erweiterung für die digitalen Formate der Karten und Videos greift People First! auf der ästhetischen Ebene, als Verbindung zwischen national und international, das humanitäre Engagement der Schweiz auf. Den skulpturalen Körper der Installation bildet ein Zelt, wie sie im humanitären Bereich beim IKRK Verwendung finden. In eine der Seitenwände des IKRK-Zeltes wurden Leinwände eingenäht, die als Projektionsflächen für die Landkarten dienten.
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Das IKRK - Zelt schafft auf eingängliche Weise einen formalen Bezug zum Thema digital Divide und bricht mit den technologischen Formen des Projektes. Die Verbindung mit Genf als Machtzentrum der Entwicklungszusammenarbeit kann nicht zuletzt auch als Appell an verantwortungsvolles Handeln im Umgang mit der Verteilung von technologischen Ressourcen, im Sinne einer humanitären Tradition der Schweiz, gelesen werden.
Website: www.bitnik.org/PeopleFirst
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!Mediengruppe Bitnik, Zürich -
2003-2007
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